Kameras
Hinweis:
folgender Text ist nur meine persönliche Meinung und kann von Meinungen anderer Fotografen abweichen.
Nikon Z 50 II – DSLM (Spiegellose Kamera)
Meine Nikon Z 50 II habe ich mir Anfang 2026 gegönnt – also ist sie nach rund eineinhalb Monaten noch ziemlich neu für mich.
Wie schon bei meiner ersten Kamera bin ich einfach wieder durch die Fotoabteilung geschlendert und habe geschaut, welches Modell sich gut in der Hand anfühlt.
Das ist für mich nach wie vor eines der wichtigsten Kriterien.
Und ja, vielleicht war ich durch meine bisherige Nikon ein bisschen vorgeprägt – aber andere Marken haben sich einfach nicht so stimmig angefühlt.
Technische Details
Sensor & Bildqualität:
- APS‑C / DX‑Format CMOS‑Sensor (ca. 23,5 × 15,7 mm)
- Effektive Auflösung: ca. 20,9 MP
- ISO‑Bereich: 100–51.200 (erweitert bis 204.800)
Autofokus:
- Hybrid-AF mit Phasen- & Kontrasterkennung
- 200+ AF‑Messfelder (je nach Modus)
- Augen‑, Gesichts‑, Tier‑ und Fahrzeugerkennung, 3D‑Tracking / Motivverfolgung
Sucher & Display:
- Elektronischer OLED‑Sucher
- 3,2″ schwenk‑ und drehbarer Touchscreen
Video:
- 4K UHD bis 60p, Full HD bis 120p
- Videoformate: H.264, H.265, MOV, MP4
- USB‑Streaming möglich
Objektiv & Anschlüsse:
- Z‑Bajonett
- 1× SD‑Kartenslot (UHS‑II kompatibel)
- Anschlüsse: USB‑C, Micro‑HDMI, Mikrofon‑ und Kopfhöreranschluss
- WLAN + Bluetooth integriert
Serienbild & Leistung:
- Serienbildgeschwindigkeit bis ca. 11 FPS
- Verschlusszeiten: 1/4000 s bis 900 s
- Akku: EN‑EL25a, ca. 250–300 Auslösungen
Gehäuse & Gewicht:
- Abmessungen ca. 127 × 97 × 67 mm
- Gewicht ca. 530–550 g (mit Akku)
- Wetter-/staub-/spritzwassergeschützt (modellabhängig leicht unterschiedlich)
Postives
Mit der Nikon Z 50 II und den drei Objektiven – dem NIKKOR Z DX 16–50mm f/3.5–6.3 VR, dem NIKKOR Z DX 50–250mm f/4.5–6.3 VR und dem NIKKOR Z DX MC 35mm f/1.7 (Makro) – bin ich aktuell richtig happy.
Vor allem die Motiverkennung und das 3D‑Tracking haben mir einen riesigen Schritt nach vorne ermöglicht.
Endlich kann ich mich beim Fotografieren stärker auf den Bildaufbau konzentrieren, ohne dass mir ständig der Fokus wegrutscht.
Auch der Autofokus ist im Vergleich zu meinem Vorgänger ein deutlicher Sprung nach vorne – schneller, zuverlässiger und einfach moderner.
Super gefällt mir zudem, dass die Z 50 II mehr frei belegbare Fn‑Tasten hat.
Ich habe mir dort Motiverkennung und Silent‑Mode hingelegt – ein echter Komfortgewinn.
Was mich ebenfalls positiv überrascht hat:
Wie sehr ein Histogramm beim Fotografieren hilft.
Damit kann ich Belichtungssituationen viel besser einschätzen, gerade in schwierigen Lichtsituationen.
Negatives
Natürlich gibt es auch bei dieser Kamera ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind.
In der Live‑View werden ausgebrannte oder komplett abgedunkelte Bereiche nicht angezeigt.
Das ist schade – aber mit dem Histogramm als Entscheidungshilfe komme ich trotzdem gut zurecht.
Der Akku ist außerdem relativ klein.
Ich schalte die Kamera daher auf kurzen Wegen oft aus, um Energie zu sparen.
Mittlerweile habe ich drei Ersatzakkus plus eine Powerbank samt Ladeadapter dabei – damit ist das Problem weitgehend entschärft, aber es bleibt ein kleiner Minuspunkt.
Fazit
Für mich ist die Nikon Z 50 II eine fast perfekte Kamera.
Ich kann mir gut vorstellen, sie viele Jahre zu verwenden, und würde sie auch Einsteigern empfehlen, die eine moderne, kompakte und vielseitige DSLM suchen.
Die wenigen negativen Punkte konnte ich mit einfachen Workarounds gut ausgleichen, sodass sie für mich kaum noch ins Gewicht fallen.
Darum ist die Z 50 II jetzt meine neue Hauptkamera – und ich habe unglaublich viel Freude daran.
Nikon D5600 – DSLR (Spiegelreflexkamera)
Meine Nikon D5600 habe ich ungefähr 2018 gekauft. Damals stand ich im Elektrofachmarkt in der Fotoabteilung, hab sie in die Hand genommen – und sie hat sich einfach gleich richtig angefühlt. Für meinen Einstieg wurde sie mir wärmstens empfohlen, und rückblickend war das eine richtig gute Entscheidung.
Technische Details
Sensor & Bildqualität:
- APS‑C / DX‑Format CMOS-Sensor (23,5×15,6 mm)
- 24,2 Megapixel effektiv
- ISO 100–25.600 (manuell/automatisch)
Autofokus & Messsystem:
- 39 AF‑Messfelder, davon 9 Kreuzsensoren
- Phasen- & Kontrast-AF, Gesichtserkennung, AF‑Modi: AF‑S, AF‑C, AF‑A
Belichtung & Verschluss:
- Verschlusszeiten 1/4.000 s bis 30 s + Bulb
- Belichtungsreihen & HDR-Funktion
Sucher & Display:
- Optischer Pentaspiegel-Sucher, ca. 95 % Bildfeldabdeckung
- 3,2″ dreh- und schwenkbares Touch-Display (1.037.000 Pixel)
Video:
- Full‑HD bis 1920×1080 @ 60/50/30/25/24 fps
- Videoformate: MOV/H.264
- Zeitrafferfunktion integriert
Objektiv & Anschlüsse:
- Nikon F‑Bajonett
- Anschlüsse: USB, HDMI‑Mini (Typ C), Mikrofonanschluss
Serienbild & Leistung:
- Serienaufnahme: 5 Bilder/s
- Akku: EN‑EL14a, ca. 820 Aufnahmen
Gehäuse & Gewicht:
- Abmessungen: 124 × 97 × 70 mm
- Gewicht: ca. 465 g (mit Akku & Speicherkarte)
Postives
Mit der D5600 und den beiden Objektiven – dem Nikon AF‑S DX 35mm f/1.8 G sowie dem NIKKOR AF‑P DX 18–55mm f/3.5–5.6 G – hatte ich von Anfang an unglaublich viel Spaß.
Besonders das 35mm‑Objektiv hat mich lange begleitet und mir geholfen, ein Gefühl für Bildwirkung und Licht zu bekommen.
Die Kamera hat mir den Einstieg in den manuellen Modus sehr leicht gemacht.
Verschlusszeit, Blende und ISO – all das konnte ich in Ruhe ausprobieren und dabei unglaublich viel lernen.
Und ja, auch als kompletter Anfänger sind mir damit schon einige ganz brauchbare Fotos gelungen, die mich damals echt stolz gemacht haben.
Negatives
Nach ein paar Jahren regelmäßigen Fotografierens bin ich allerdings auch an Grenzen gestoßen, die mich persönlich irgendwann gebremst haben.
Die D5600 hat keine Motiverkennung, was bedeutet, dass meine bewegten Motive – besonders Enten, Katzen und alles, was nicht still hält – oft nur mittig im Fokus lagen.
Auch der Autofokus ist im Vergleich zu moderneren Kameras eher gemütlich unterwegs.
Für ruhige Motive reicht das absolut, aber sobald etwas schnell passiert, merkt man die Limitierungen deutlich.
Fazit
Alles in allem ist die Nikon D5600 eine fantastische Einsteigerkamera, mit der ich unglaublich viel gelernt habe.
Sie hat meine fotografische Reise geprägt und mir den Spaß an der Fotografie überhaupt erst eröffnet.
Und genau deshalb wird sie auch nicht verkauft: Einerseits hat sie einen großen emotionalen Wert, andererseits bleibt sie mir weiterhin als zuverlässige Zweitkamera erhalten.
